Internationale Festivaljury

 

Anja Antonowicz

Anja Antonowicz
– geboren 1981 in Włocławek, Polen. Schauspielstudium an der Filmhochschule „PWSFTviT“ in Łódź. Danach mehrere Rollen in polnischen Fernsehserien und anderen Fernsehproduktionen sowie am Warschauer Theater. In Deutschland ist sie seit 2005 durch ihre Rolle in der populären TV-Serie LINDENSTRASSE bekannt. Für ihre Darstellung in einer Folge der Reihe BELLA BLOCK wurde sie 2006 für den Deutschen Fernsehpreis nominiert. Auftritte auch in internationalen Produktionen wie Peter Greenaways NIGHTWATCHING (2007) oder Nana Djordjadzes THE RAINBOWMAKER (2008, Cottbus 2009). Lebt in Brüssel und Berlin.
 

Tudor Giurgiu

Tudor Giurgiu
– geboren 1972 in Cluj-Napoca, Rumänien. Studium an der Nationalen Universität der Theater- und Filmkunst I.L. Caragiale in Bukarest. 2002 Gründung des Transilvania International Film Festival in seiner Heimatstadt, das er seitdem als Direktor leitet. Regisseur und Produzent zahlreicher Werbe- und Musikvideos sowie mehrerer erfolgreicher Spielfilme, darunter sein Regiedebüt LEGĂTURI BOLNĂVICIOASE (2006, Cottbus 2006), CARAVANA CINEMATOGRAFICĂ (2009, Titus Muntean, Cottbus 2009), KATALIN VARGA (2009, Peter Strickland) und CENDRES ET SANG (2009, Fanny Ardant, Cottbus 2011). Präsident der Romanian Film Promotion und von 2005-07 auch Präsident des rumänischen Nationalfernsehens TVR.
 

Alexander Rodnyansky - Jurypräsident

Alexander Rodnyansky - Jurypräsident
– geboren 1961 in Kiew. Russischer Film- und Fernsehproduzent sowie Medienmanager. Gründer des ukrainischen TV-Senders 1+1 und ehemaliger Geschäftsführer des größten unabhängigen börsennotierten Medienkonzerns in Russland, CTC Media. Produzierte über 20 TV-Serien und mehr als 30 Filme, darunter JELENA (2011, Andrey Zvyangintsev, Cottbus 2011), welcher den Spezialpreis der Jury in Cannes gewann. Zwei seiner Filme erhielten eine „Oscar“-Nominierung für den „Besten fremdsprachigen Film“. 2009 gründete er seine eigene Firma, AR Films, welche u.a. an der Entwicklung und Produktion von hochwertigen Independent-Filmen in den USA beteiligt ist.
 

Milena Marković

Milena Marković
– geboren 1974 in Belgrad, Jugoslawien (heute: Serbien). Studierte an der Fakultät der Dramatischen Künste der dortigen Universität. Schloss ihr Studium 1998 mit dem Theaterstück „Paviljoni“ ab, welches in den Jahren darauf internationale Erfolge feiern konnte. Neben Theaterstücken verfasst sie auch Gedichte und Drehbücher, darunter die vielfach preisgekrönten Spielfilme SUTRA UJUTRU (2006, Hauptpreis Cottbus 2006) und BELI BELI SVET (2010, Hauptpreis Cottbus 2010) von Oleg Novković, mit dem sie auch für die Dokumentation RUDARSKA OPERA (2006, Cottbus 2011) zusammenarbeitete.
 

Jacob Matschenz

Jacob Matschenz
– geboren 1984 in Berlin. Nach ersten Auftritten in Film- und Fernsehproduktionen (u.a. BEFREITE ZONE, 2003, Norbert Baumgarten, Cottbus 2003) brachte ihm die Hauptrolle in DAS LÄCHELN DER TIEFSEEFISCHE (2005, Till Endemann, Cottbus 2008) den Preis als bester Nachwuchsdarsteller beim Max Ophüls-Preis Saarbrücken. Weitere Auszeichnungen, wie der Adolf-Grimme-Preis und der Bayerische Filmpreis, folgten und machten ihn mit inzwischen fast 50 Leinwand- und Fernsehrollen zu einem der gefragtesten Darsteller seiner Generation. Aktuell ist Matschenz in DAS SYSTEM – ALLES VERSTEHEN HEISST ALLES VERZEIHEN (2011, Marc Bauder, Cottbus 2011) zu sehen.
 

Jury Wettbewerb Kurzspielfilm

 

Jan Harlan

Jan Harlan
– geboren 1937 in Karlsruhe. Erste Zusammenarbeit mit seinem Schwager Stanley Kubrick 1969 für NAPOLEON; der Film wurde abgesagt. Produktionsassistent bei A CLOCKWORK ORANGE (1971) und danach Executive Producer bei allen folgenden Kubrick Filmen sowie Steven Spielbergs A.I. ARTIFICIAL INTELLIGENCE (2001). Ebenso zwei Dokumentarfilme für Warner Bros.: STANLEY KUBRICK: A LIFE IN PICTURES (2001) und O LUCKY MALCOLM (2006). Hinzu kamen weitere Dokumentarfilme über Musiker sowie die Zusammenarbeit mit dem TASCHEN Verlag und dem Filmmuseum Frankfurt. Gastdozent an Filmhochschulen und Universitäten in mehreren Ländern. Lebt und arbeitet in London.
 

Pavel Jech

Pavel Jech
– geboren 1968 in Prag, Tschechoslowakei (heute: Tschechien), emigrierte noch im selben Jahr an der Seite seiner Eltern in die USA, wo er in Pennsylvania aufwuchs. Studium der Geschichte an der Columbia University in New York. 1990 Rückkehr nach Prag, wo er an der Filmhochschule FAMU studierte, deren Dekan er heute ist. Unterrichtet im Scriptwriting und hält Gastvorträge zum Kurzfilm auch im Ausland. Jech führte bei einigen Kurzfilmen Regie und arbeitete als Script Editor und Drehbuchautor für nationale und internationale Produktionen, darunter GRANDHOTEL (2006) von David Ondříček.
 

Irina Potapenko

Irina Potapenko
– geboren 1986 auf der Krim-Halbinsel, Ukraine. Emigrierte 1994 an der Seite ihrer Mutter nach Deutschland. Spielt seit ihrem zwölften Lebensjahr Theater, darunter in mehreren Inszenierungen von Frank Castorf an der Volksbühne Berlin. Erste Hauptrolle in einem Spielfilm in PRINZESSIN (2006, Birgit Großkopf, Cottbus 2006), darauf unter anderem in Götz Spielmanns für den „Auslands-Oscar“ nominierten Drama REVANCHE (2008), was ihr die Auszeichnung als Beste Nachwuchsdarstellerin beim Max Ophüls Preis Saarbrücken brachte. Jüngste Rolle im Spielfilmdebüt von Samira Radsi ANDUNI – FREMDE HEIMAT (2011, Cottbus 2011). Lebt heute in Köln.
 

Jury der Fédération Internationale de la Presse Cinématographique (FIPRESCI)

 

Lukasz Maciejewski, Polen
Aylin Sayin, Türkei
Kira Taszman, Deutschland

Das Festival von Cottbus hat sich als Schaufenster des osteuropäischen Films etabliert und ist heute das wichtigste Forum, um die Filme unserer Nachbarn im Osten kennenzulernen. Die FIPRESCI, der internationale Verband der Filmkritik (mit Mitgliedern in 51 Ländern weltweit), unterstützt die wertvolle Arbeit, die in Cottbus geleistet wird. Eine Jury der internationalen Kritik wird den besten Film im Programm auszeichnen und dabei vor allem ein junges und neues Kino berücksichtigen. Das Kino im Osten, in all seiner Vielfalt, braucht unsere Unterstützung nicht nur – es verdient sie auch.

Jury U 18 Deutsch-Polnischer Wettbewerb Jugendfilm

 

Maggy Vogel, Niedersorbisches Gymnasium Cottbus
Steven Seifert, Niedersorbisches Gymnasium Cottbus
Paulina Pietrasiak, Liceum Ogólnokształcące, Zielona Góra
Wojciech Lewicki, Liceum Ogólnokształcące, Zielona Góra

Ökumenische Jury

 

Alina Birzache, Rumänien
Thomas Schüpbach, Schweiz
Christoph Strack, Deutschland
Natalie Resch, Österreich

Die Internationale Kirchliche Filmorganisation INTERFILM (gegründet 1955) und die Weltorganisation für Katholische Kommunikation SIGNIS (früher OCIC, gegründet 1928, bzw. 2001) sind in Cottbus seit 1999 mit einer Ökumenischen Jury vertreten. Diese verleiht ihren Preis (und eventuell Lobende Erwähnungen) an Filme, die sich durch ihre künstlerische Qualität auszeichnen und eine dem Evangelium entsprechende menschliche Haltung zum Ausdruck bringen oder zur Auseinandersetzung damit anregen und den Zuschauer für spirituelle, gesellschaftliche und soziale Werte und Fragen sensibilisieren.

Jury des DIALOG-Preises für die Verständigung zwischen den Kulturen

 

Uwe Rada, Journalist und Buchautor, Berlin
Monika Anna Wojtyllo, Regisseurin und Schauspielerin, Berlin
Dr. Carine Delplanque, Leiterin Institut Français, Berlin

Der DIALOG-Preis wird seit 2003 an einen Film verliehen, der den interkulturellen Dialog im Sinne der Verständigung zwischen den Kulturen künstlerisch am überzeugendsten gestaltet. Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland und der Lausitzer Wirtschafts- und Presseklub dotieren diesen Preis gemeinsam, um Filme auszuzeichnen, die Hoffnung und Zuversicht für eine gute Zukunft in einer gemeinsam gestalteten Welt vermitteln, die für Völkerverständigung und Multikulturalität werben.

Förderpreis der DEFA-Stiftung

 

Der Förderpreis der DEFA-Stiftung wird als Stipendium in der Höhe von 4 000 EUR vergeben. Bei besonders innovativen film-künstlerischen Vorhaben ist eine Erhöhung des Stipendiums durch den Förderausschuss der Stiftung möglich. Der in diesem Jahr auf dem FilmFestival Cottbus ausgelobte Preis wird an einem filmischen Beitrag aus dem Gesamtprogramm vergeben.

Jury des DIALOG-Preises für die Verständigung zwischen den Kulturen

 

Goran Radovanovic, Drehbuchautor und Regisseur, Serbien
Jos Stelling, Drehbuchautor, Produzent, Regisseur, Niederlande
Dr. Christina Frankenberg, Stellvertretende Direktorin Tschechisches Zentrum Berlin, Deutschland

Der DIALOG-Preis wird seit 2003 an einen Film verliehen, der den interkulturellen Dialog im Sinne der Verständigung zwischen den Kulturen künstlerisch am überzeugendsten gestaltet. Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland und der Lausitzer Wirtschafts- und Presseklub dotieren diesen Preis gemeinsam, um Filme auszuzeichnen, die Hoffnung und Zuversicht für eine gute Zukunft in einer gemeinsam gestalteten Welt vermitteln, die für Völkerverständigung und Multikulturalität werben.

„Cottbus ins Kino“ – Preis zur Förderung des Verleihs eines Festivalfilms

 

Der Preis wird zur Förderung des Verleihs eines Films aus dem Cottbuser Festivalprogramm verliehen. Er wird dotiert von Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH sowie Film und Video Untertitelung Gerhard Lehmann AG Potsdam-Babelsberg. Der jährlich zu vergebende Preis geht an einen Film, der für einen Kinoeinsatz besonders geeignet erscheint. Filmkunst unserer osteuropäischen Nachbarn soll damit dem Publikum über das Festival hinaus präsent bleiben und somit die Kinokultur in vielfältiger Weise beleben und bereichern.
Die Preisdotierung geht auf Antrag an jene Verleihfirma des Films in Deutschland, welche die Distribution eines Festivalfilms übernimmt. Dazu ist ein schlüssiges Verleihkonzept vorzulegen, auf dessen Basis unter den Bewerbern entschieden wird.

Jury des Debütfilm-Preises

 

Daniel Abma, Regie-Student an der HFF „Konrad Wolf“ Potsdam-Babelsberg
Olga Kluge, wissenschaftliche Mitarbeiterin BTU Cottbus
Daniel Schramm, Leiter Medienzentrum Hochschule Lausitz

Jury U 18 Deutsch-Polnischer Wettbewerb Jugendfilm

 

Erik Schiesko, Filmemacher, Cottbus
Josephine Menz, Niedersorbisches Gymnasium, Cottbus
Philipp Pannusch, Niedersorbisches Gymnasium, Cottbus
Karolina Lisowska, Liceum Ogólnokształcące Nr. 5 "Krzysztof Kieslowski", Zielona Góra
Wojciech Pastyrczyk, Liceum Ogólnokształcące Nr. 5 "Krzysztof Kieslowski", Zielona Góra
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